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Ratgeber zum Entwässerungsantrag
Was die Gemeinde verlangt, welche Unterlagen Sie brauchen und wo es in der Praxis hakt. Verständlich erklärt, für Bauherren und für Unternehmen.
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Was ist ein Entwässerungsantrag?
Wofür er gebraucht wird, wer ihn stellt, was er enthält und was die Gemeinde damit prüft.
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Welche Unterlagen gehören dazu?
Die Checkliste mit Standardunterlagen und Nachweisen, die je nach Vorhaben dazukommen.
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Was kostet ein Entwässerungsantrag?
Planungskosten, Gebühren der Gemeinde und Anschlussbeiträge: Wer was in Rechnung stellt.
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Rückstauebene und Rückstausicherung
Warum Keller bei Starkregen volllaufen können und wie eine Hebeanlage mit Rückstauschleife das verhindert.
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Regenwasser: einleiten, versickern, zurückhalten
Welche Wege es gibt, was die Gemeinde zulässt und welche Nachweise sie sehen will.
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Häufige Fehler im Entwässerungsantrag
Zehn typische Gründe für Nachforderungen und Ablehnungen und wie Sie sie vermeiden.
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Entwässerungsantrag für Gewerbe und Abscheider
Fettabscheider, Leichtflüssigkeitsabscheider, Indirekteinleitung und Überflutungsnachweis.
Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Wörter rund um die Grundstücksentwässerung.
- Entwässerungssatzung
- Die örtliche Satzung, in der die Gemeinde Anschluss, Benutzung und Genehmigung der Grundstücksentwässerung regelt. Sie heißt je nach Gemeinde auch Abwassersatzung.
- Grundleitung
- Die Rohrleitung unter oder neben dem Gebäude, die Schmutz- oder Regenwasser zum Kanal führt.
- Hausanschluss
- Die Verbindung zwischen Grundleitung und öffentlichem Kanal. Bei Neubauten richtet ihn meist die Gemeinde oder ein beauftragtes Unternehmen ein.
- Rückstauebene
- Die Höhe, bis zu der Wasser im Kanal bei Überlastung ansteigen darf. Meist ist es die Straßenoberkante an der Anschlussstelle.
- Hebeanlage
- Eine Pumpenanlage, die Abwasser aus Räumen unter der Rückstauebene nach oben fördert und über eine Rückstauschleife in die Grundleitung führt.
- Mischsystem und Trennsystem
- Im Mischsystem führt ein Kanal Schmutz- und Regenwasser gemeinsam ab. Im Trennsystem gibt es getrennte Kanäle.
- Revisionsschacht
- Ein Schacht auf dem Grundstück, über den die Grundleitung kontrolliert und gereinigt werden kann.
- Indirekteinleiter
- Wer Abwasser aus gewerblicher oder industrieller Nutzung in die öffentliche Kanalisation einleitet, statt direkt in ein Gewässer.
- Abscheider
- Eine Anlage, die Fette oder Leichtflüssigkeiten wie Öl und Benzin aus dem Abwasser zurückhält.
Lieber gleich übernehmen lassen?
Wir erstellen Ihren Entwässerungsantrag und betreuen ihn bis zur Genehmigung. Ab 1.500 €.